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Selbsthilfegruppen für Menschen mit Depression: Leiterinnen Isabel König und Linda Weischies

Neue Angebote für Menschen mit Depression

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Selbsthilfegruppen für Menschen mit Depression: Leiterinnen Isabel König und Linda Weischies

Selbsthilfegruppen für Menschen mit Depression: Leiterinnen Isabel König und Linda Weischies

Depression ist eine ernst zunehmende Erkrankung

Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Depression beeinflusst das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen und geht mit Störungen von Körperfunktionen einher, die erhebliches Leiden verursachen. Im klinischen und psychotherapeutischen Bereich kennzeichnet der Begriff Depression eine psychische Störung und ein „krankhaftes“ Erleben. Depression kann das normale psychische Funktionieren eines Menschen zum Erliegen bringen und für die Betroffenen sehr gefährlich sein kann.

Insgesamt erkranken in Deutschland ca. 5,3 Mio. Menschen im Laufe eines Jahres an einer Depression. Depressive Episoden kommen in jedem Lebensalter vor, der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. Nach aktuellen Studien erkranken aber viele Patient*innen erstmals schon vor dem 30. Lebensjahr.

Die Krankheit Depression kann einen Menschen völlig verändern. Arbeitskolleg*innen, Freunde und Angehörige reagieren mit Verständnislosigkeit und fühlen sich hilflos. Oft wenden sie sich ab.

Selbsthilfegruppe “DepressionsErkrankte”

Eine Ergänzung zur medizinisch-therapeutischen Behandlung bietet die Selbsthilfegruppe „DepressionErkrankte“. Unter der Leitung von Linda Weischies arbeiten die Betroffenen mit dieser Erkrankung. Dazu gehören die eigene Beurteilung der Depression, Achtsamkeitsübungen, gemeinsame Ausflüge oder der Besuch von themenbezogenen Vorträgen der Selbsthilfekontaktstelle. Zur Selbsthilfe gehören auch Gespräche zu allen Themen, die die Krankheit betreffen oder praktische Hilfen, zum Beispiel bei Behördengängen.

Selbsthilfegruppe “AUFBRUCH”

Der Begriff „Depression“ wird aber auch umgangssprachlich häufig verwendet, um normale Gemütsreaktionen wie zum Beispiel Verstimmungen, Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit auf emotional belastende, negative Ereignisse zu beschreiben. So kann das Wetter, die berufliche Tätigkeit oder eine private Enttäuschung als deprimierend erlebt werden.

In der neuen Selbsthilfegruppe „AUFBRUCH“, können sich Menschen, die sich in einer solchen depressiven Phase befinden, in geschützter Umgebung anderen anvertrauen und Verständnis finden. Unter der Leitung von Isabel König werden Gespräche geführt und gemeinsame Aktivitäten geplant.

Die beiden Selbsthilfegruppen arbeiten eng zusammen, die Treffen finden zweimal im Monat statt.

 

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