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Portraits von Menschen in Selbsthilfegruppen der Selbsthilfekontaktstelle
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Ausstellung Portraits Selbsthilfegruppen

Portraits von Menschen in Selbsthilfegruppen – Teil IV

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Menschen erzählen

Ausstellung Portraits Selbsthilfegruppen

Unter dem Motto „Geborgenheit und Stärke in der Gemeinschaft finden“ fand im April 2017 eine Portraitausstellung  von Mitgliedern und Vertretern der Selbsthilfegruppen der Selbsthilfekontaktstelle der Germeringer Insel statt.

In dieser Serie möchte wir Ihnen Menschen vorstellen, die erzählen, was für sie Selbsthilfe bedeutet und warum freiwilliges Engagement so wichtig ist.

Monique Braun, Selbsthilfe-Koordinatorin und leidenschaftliche Hobby-Fotografin hat mehr als 30 Menschen fotografiert und befragt. Sie berichtet, wie wertvoll Selbsthilfegruppen für Menschen mit gesundheitlichen oder sozialen Problemen sind. Besonders hervorgehoben wird von den Teilnehmern die emotionale Unterstützung und Motivation, die sie in der Gruppe erhalten.

Gisela Eckert

Gisela Eckert

Gerade in unserer hektischen und unpersönlichen Gesellschaft sind Selbsthilfegruppen ein „Ort“, an dem Betroffenen zugehört wird und Hilfestellung durch ebenfalls Betroffene gegeben werden kann. Auch das Gemeinschaftsgefühl ist hier stark ausgeprägt.

Durch die Depression haben sich viele Betroffene von Familie, Freunden und sonstigen sozialen Kontakten zurückgezogen. Jeder weiß, wovon der Andere spricht – aus eigener Erfahrung. Der Betroffene fühlt sich nicht mehr mit seiner Problematik alleine.

Ich wurde durch eine kurze Mitteilung über den nächsten Termin zu einem Gruppentreffen in einem regionalen Informationsblatt („Parsberg Echo“) darauf aufmerksam.

Mir tut die Selbsthilfegruppe einfach gut.

Gisela Eckert

Gisela Gleditzsch

Gisela Gleditzsch

Unter dem Wort „Selbsthilfe“ stelle ich mir vor, dass man sich gegenseitig hilft, indem man sich mit anderen austauscht und über die eigenen Probleme spricht. Auf die Selbsthilfegruppe „GemeINSam ErLeben“ bin ich durch die Zeitung aufmerksam geworden, und ich habe Kontakt aufgenommen, weil sie mich interessierte.

Durch die Gruppe habe ich neue Leute kennengelernt und bin so aus meiner Isolation und Einsamkeit herausgekommen.

Gisela Gleditzsch

Gisela Madlener

Gisela Madlener

Gerade in der Anonymität der heutigen Zeit fühlen sich Betroffene unter Gleichgesinnten besonders wohl. Die Informationen sind persönlich und kommen von ebenfalls Betroffenen.

Ich freue mich grundsätzlich darüber, wenn ich andere unterstützen kann, indem ich ihnen meine Zeit widme. Außerdem tut es mir sehr gut, ein positives Feedback für meine Arbeit zu erhalten.

Nach einem Treffen fühle ich mich sehr gut, weil ich mich immer wieder darin bestätigt fühle, wie gut es ist, für andere Verständnis und ein offenes Ohr zu haben.

Gisela Madlener

Helga Bendig

Helga Bendig

Mit dem Wort „Selbsthilfe“ verbinde ich, dass sich Betroffene und Gleichgesinnte treffen, um sich auszutauschen und gegenseitig zu helfen. Wichtig daran ist auch, die eigene Wohnung zu verlassen und wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Auf die Gruppe „GemeINSam Er-Leben“ wurde ich durch eine Anzeige aufmerksam, als ich 2003 neu nach Germering zugezogen war.

Durch die Gruppe habe ich einen netten Bekanntenkreis gewonnen, in welchem ich mich wohl und integriert fühle. Nach einem gemeinsamen Frühstück oder anderen Unternehmungen gehe ich zufriedener wieder nach Hause.

Helga Bendig

Aufgaben von Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen sind freiwillige Zusammenschlüsse von Menschen auf regionaler Ebene, deren Aktivitäten sich auf die gemeinsame Bewältigung von Krankheiten (physischer oder psychischer Art) und/oder sozialen Problemen richten, von denen sie entweder selber oder als Angehörige betroffen sind.

Sie wollen mit ihrer Arbeit keinen Gewinn erwirtschaften. Ihr Ziel ist eine Veränderung der Lebensumstände der Gruppenmitglieder und häufig auch ein Hineinwirken in das soziale und politische Umfeld.

In der regelmäßigen, oft wöchentlichen Gruppenarbeit betonen sie Gleichstellung, das gemeinsames Gespräch und die gegenseitige Hilfe.

Selbsthilfegruppen werden in der Regel von Betroffenen rein ehrenamtlich geleitet; und richten sich insbesondere an Betroffene und deren Angehörige. Selbsthilfegruppen bieten Hilfestellung für die Alltagsbewältigung und geben emotionale Unterstützung. Die Zielrichtung der Selbsthilfegruppen ist nicht nur darauf ausgerichtet, Angebote für Gleichbetroffene bereitzustellen. Vielmehr sind Betroffene die Initiatoreninnen und Initiatoren von Maßnahmen und wirken bei der Konzipierung und Durchführung dieser Maßnahmen unmittelbar mit.

Selbsthilfegruppen werden nicht von professionellen Helferinnen und Helfern (z. B. Ärzten, Therapeuten, anderen Medizin- oder Sozialberufen) geleitet; manche ziehen jedoch gelegentlich Expertinnen und Experten zu bestimmten Fragestellungen hinzu.

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